Suchtselbsthilfe e.V. Dortmund

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Auszeichnungen für unsere Arbeit

Suchttheorie -der Beginn-:

Bürgerpreis

Bürgerpreis der WR 2011

Siegel-2011-web-

Agendasiegel Stadt Dortmund 2011

Logo Land der Ideen

“Ausgewählter Ort 2012”

Plakat ReturnDer zunächst unauffällige Beginn der Suchtgefährdung bei Kindern und Jugendlichen wird nicht allein durch vorbildliches Verhalten rauchender und trinkender Erwachsener genährt, sondern es Kennzeichnet unsere Zeit, dass immer mehr Menschen Bedürfnisse nach Liebe und Verständnis, aber auch nach Entspannung und menschlichen Kontakt mit Ersatzmitteln, Konsumartikeln oder eben auch mit Suchtstoffen ersetzen. Die Erfahrung, dass z. B Arzneimittel Schmerzen beseitigen können und sich durch Alkohol und Drogen unangenehme Gefühle verdrängen und Probleme wenigstens kurzfristig „vergessen“ lassen, fördert die Bereitschaft, diese Mittel erneut zu nehmen. Schließlich wird das Vermeiden von Schwierigkeiten zu einer Gewohnheit. Der Grad der Suchtgefährdung hängt davon ab, wie Wünsche, Ängste und Gefühle verarbeitet werden. Besonders entscheidend ist das Verhalten in Konfliktsituationen: Wird unter Zuhilfenahme eines Suchtstoffes ausgewichen oder wird sich persönlich, unmittelbar und verantwortungsbewusst mit diesem Problem auseinander gesetzt. Suchtmittelabhängigkeit wird zunächst als dringendes Verlangen nach einem positiven Erlebniszustand, trotz Nachweis eindeutig schädlicher Folgen, gesehen. Sie beinhaltet die Beeinträchtigung der freien Persönlichkeitsentfaltung, stellt sich über soziale Bindungen und behindert die individuellen Chancen der Entwicklung eines Individuums. Suchtmittelabhängigkeit und deren Folgeerscheinungen sind Erkrankungen, die den ganzen Menschen erfassen. Sie sind die Folge eines misslungenen Versuches, erlittene körperliche, geistige und seelische Schädigungen zu überwinden. Letztlich ist diese Krankheit Ausdruck einer massiven Beziehungs- und Kontaktstörung, einer nicht emanzipatorisch geglückten Entwicklung von Ich-Identität. Die stofflichen Unterschiede der Suchtmittel haben zwar spezifische gesundheitliche und soziale Folgen, sind aber ursächlich mit denselben methodischen Mitteln der Medizin, der psychotherapeutischen Behandlung und der sozialen Integration zu behandeln. Oberstes Ziel der Behandlung ist, die lebenslange Abstinenz von Suchtmitteln, auch wenn zu berücksichtigen ist, das dieses Ziel oftmals nur in Teilschritten erreichbar ist.

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